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Ich schieß den Hirsch im wilden Forst |
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- Ich schieß den Hirsch im wilden Forst,
im tiefen Wald das Reh, den Adler auf der Klippe Horst, die Ente auf dem See; kein Ort, der Schutz gewähren kann, wo meine Büchse zielt! |:Und dennoch hab' ich harter Mann die Liebe auch gefühlt.:|
- Kampiere oft zur Winterszeit
in Sturm und Winternacht, hab' überreift und überschneit den Stein zum Bett gemacht; auf Dornen schlief ich wie auf Flaum, vom Nordwind unberührt, |:und dennoch hat die harte Brust die Liebe auch gespürt.:| - Der wilde Falk ist mein Gesell,
der Wolf mein Kampfgespann; der Tag geht mir mit Hundsgebell, die Nacht mit Hussa an; ein Tannreis schmückt statt Blumenzier den schweissbefleckten Hut, |:und dennoch schlug die Liebe mir ins wilde Jägerblut.:|
nach Franz v. Schober, 1826; Weise: aus Fr. v. Poccis Alten und neuen Jägerliedern, 1843
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