- Gold und Silber lieb' ich sehr, kanns auch sehr gebrauchen,
hätt' ich nur ein ganzes Meer, mich hinein zu tauchen; 's braucht nicht grad geprägt zu sein, hab's auch so ganz gerne, |: sei's des Mondes Silberschein, sei's das Gold der Sterne. :|
- Doch viel schöner ist das Gold, das vom Lockenköpfchen
meines Liebchens niederrollt in zwei blonden Zöpfchen. Drum, mein liebes Kind, lass uns herzen, küssen, |: bis die Locken silbern sind und wir scheiden müssen. :|
- Seht, wie blinkt der goldne Wein hier in meinem Becher;
horcht, wie klingt so silberrein froher Sang der Zecher; dass die Zeit einst golden war, will ich nicht bestreiten, |: denk' ich doch im Silberhaar gern vergangner Zeiten. :|
Weise: Franz Behr
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