- |: Drunten im Unterland, da ist's halt fein. :|
|: Schlehen im Oberland, Trauben im Unterland, drunten im Unterland möcht' i wohl sein. :| - |: Drunten im Neckartal, da ist's halt gut. :|
|: Ist mer's da oben 'rum manchmal a no so dumm, han i doch alleweil drunten gut's Blut. :| - |: Kalt ist's im Oberland, drunten ist's warm; :I|
|: oben sind d'Leut so reich, d' Herzen sind gar net weich, b'sehn mi net freundlich an, werden net warm. :| - |: Aber da unten 'rum, da sind d' Leut arm, :|
|: aber so froh und frei und in der Liebe treu; drum sind im Unterland d' Herzen so warm. :|
Gottlieb Weigle, 1835; Schwäbische Volksweise
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