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Brüder auf erhebt die Klingen |
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- Brüder auf! Erhebt die Klingen,
laßt sie hell und freundlich blinken, stoßt auf ihre Siege an. |: Lasset uns zu ihrem Preise Lieder weihn nach alter Weise, denn die Klinge ziert den Mann. :|
- Zu bewahren seine Ehre
zieht der Bursch die blanke Wehre, schwingt den Schläger frank und frei. |: Denn das ist ja Burschenadel, daß die Ehre ohne Tadel, ohne Schmach der Name sei. :|
- Und im festgeschmückten Saale
bei des Burschen Bundesmahle blinkt der niebesigte Stahl, |: gibt dem Burschen neue Weihe, der beim Landesvater Treue schwur mit klingendem Pokal. :|
- Wird ein altes Haus begleitet,
das mit schwerem Herzen scheidet aus der lieben Musenstadt: |: trägt ein Fuchs, ein Waffenträger, vor ihm her den blanken Schläger, den er forsch geführet hat. :|
- Ist ein Bruder abgeschieden
dorthin zu dem ewgen Frieden bei der alten Väter Schar: |: schmücken wir zur Todesfeier seines Sarges schwarze Schleier mit dem blanken Schlägerpaar. :|
- So in Burschen Freud und Leide
blinkst du, seine Augenweide, schöner Hieber in der Luft. |: Mags zu Lust und Trauer führen, du mußt seine Würde zieren beim Gelage, an der Gruft. :|
- Drum, so laßt sie freudig blinken,
rufet: Hoch Germanias Klingen, die noch keiner weichen sah! |: Selbst dem Teufel gegenüber ziehn wir blank den treuen Hieber, fallen aus pro patria. :|
Wilhelm Hauff
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