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Bonna, Perl am grünen Rheine |
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- Bonna, Perl am grünen Rheine,
edler Freuden Schirm und Hort, Jungfrau, du beim goldnen Weine, reißest alle Herzen fort du gibst Kraft dem edlen Streben, du läßt alle Sorgen flieh'n, |: Jugendlust und neues Leben läßt aus Rebenblut du sprüh'n. :| - Manchen Musensohn begeistert
hat dein brausend Zauberlied, Deutschlands Fürstensöhn' begeistert, die's zu deinem Busen zieht, ja hier werden alle Brüder, Freier einer holden Braut, |: Bonna, dich sieht gerne wieder, wer dich einmal hat geschaut. :| - Drum aus Deutschlands schönen Gauen
manchen Jüngling zieht es her, Freundschaft, Frohsinn hier zu schauen, einzutauchen in ein Meer holder Lust und schöner Freuden, beim Gesang und Becherklang, |: wo man gar nicht denkt ans Scheiden, wo die Zeit wird nie zu lang. :| - Nur zu schnell die Stunden eilen,
allzu schnell sie fliehen hin, bei dir länger zu verweilen, wär mein köstlicher Gewinn. Doch zieht der Bursch ins Leben, denkend, wie war's hier so schön, |: ruft er: "Rhein, mit deinen Reben, Bonna, bald ein Wiederseh'n!" :|
Weise: "Heidelberg, du Jugendbronnen"
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