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Auf den Bergen die Burgen |
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- Auf den Bergen die Burgen,
im Tale die Saale, die Mädchen im Städtchen einst alles wie heut. Ihr werte Gefährten, wo seid Ihr zur Zeit mir, ihr Lieben, geblieben? |: Ach, alle zerstreut! :| - Die einen, sie weinen;
die andern, sie wandern; die dritten noch mitten im Wechsel der Zeit; auch viele am Ziele, zu den Toten entboten, verdorben, gestorben |: in Lust und in Leid. :| - Ich alleine, der eine,
schau wieder hernieder zur Saale im Tale, doch traurig und stumm. Eine Linde im Winde, die wiegt sich und biegt sich, rauscht schaurig und traurig; |: ich weiß wohl warum! :|
Leberecht Dreves, 1842; Weise: Wilhelm Stade, 1847
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