Scheiden |
| Geschrieben von: Melodie: Mendelssohn, 1839; Text: Feuchtersleben, 1826 |  |
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- Es ist bestimmt in Gottes Rat,
daß man vom Liebsten, was man hat, muß scheiden, wiewohl doch nichts im Lauf der Welt dem Herzen, ach! so sauer fällt |: als scheiden. :|
- So dir geschenkt ein Knösplein was,
so thu es in ein Wasserglas, doch wisse: blüht morgen dir ein Röslein auf, es welkt wohl schon die Nacht darauf, |: das wisse! :|
- Und hat dir Gott ein Lieb beschert
und hälst du sie recht innig wert, die Deine, es wird nur wenig Zeit wohl sein, da läßt sie dich so gar allein; |: dann weine! :|
- Nun mußt du mich auch recht verstehn,
nun mußt du mich auch recht verstehn: Wenn Menschen auseinandergehn, so sagen sie |: „auf Wiedersehn, auf Wiedersehn!“ :|
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