Wanderlied |
| Geschrieben von: Weise: J. W. Lyra. 1843; Worte: Eichendorff, 1836 |  |
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- Durch Feld und Buchenhallen
bald singend, bald fröhlich still, |: recht lustig sei vor allem, wer’s Reisen wählen will: :|
- Wenn’s kaum im Osten glühte,
die Welt noch still und weit, |: da weht recht durchs Gemüte die schöne Blütenzeit. :|
- Die Lerch als Morgenbote
sich in die Lüfte schwingt; |: eine frische Reisenote durch Wald und Herz erklingt. :|
- O Lust, vom Berg zu schauen
weit über Wald und Strom, |: hoch über sich den blauen, tiefklaren Himmelsdom! :|
- Vom Berge Vöglein fliegen
und Wolken so geschwind; |: Gedanken überfliegen die Vögel und den Wind. :|
- Die Wolken ziehn hernieder,
das Vöglein senkt sich gleich; |: Gedanken gehn und Lieder fort bis ins Himmelreich. :|
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