Wartburg |
| Geschrieben von: Weise: Otto Wildner, 1895; Worte: E. v. Wildenbruch |  |
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- Dunkles Thal zu meinen Füßen,
nur zu Häupten lichte Höhn, |: o du Herz in Deutschlands Busen, Thüringen, wie bist du schön! :|
- Aus der Tiefe unabsehlich
steigt des Waldes grüner Schwall, |: blauer Himmel rings darüber, Wonne, Wonne überall! :|
- Und vom Berg zum Thal hernieder
lichter Zinnen froher Glanz, |: Wartburg, du auf Deutschlands Stirne bräutlich unberührter Kranz! :|
- Ob des Morgens süßes Lächeln
jauchzend alle Lande weckt, |: ob des Mondes weicher Schimmer flimmernd Thal und Hügel deckt: :|
- Immer schön und immer lieblich,
immer jung und immer neu, |: in der Nähe, in der Ferne meine Seele bleibt dir treu. :|
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