Frühlingswanderung |
| Geschrieben von: Weise: Pöthko, 1848; Worte: Wilhelm Müller, 1821 |  |
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- Der Mai ist auf dem Wege, der Mai ist vor der Thür,
im Garten, auf den Wiesen, ihr Blümlein, kommt herfür!
- Da hab ich den Stab genommen, da hab ich das Bündel geschnürt,
zieh weiter und immer weiter, wohin die Straße mich führt.
- Und über mir ziehen die Vögel, sie ziehen in lustigen Reihn,
sie zwitschern und trillern und flöten, als ging’s in den Himmel hinein.
- Der Wandrer geht alleine, zieht schweigend seinen Gang;
das Bündel will ihn drücken, der Weg wird ihm zu lang.
- Ja, wenn wir allzusammen so zögen ins Land hinein!
Und wenn auch das nicht wäre, könnt eine nur mit mir sein!
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