Trinklied |
| Geschrieben von: Weise&Worte: E. M. Arndt. 1818&1817 |  |
|
- Bringt mir Blut der edlen Reben,
bringt mir Wein! |: Wie ein Frühlingsvogel schweben in den Lüften soll mein Leben durch den Wein, durch den Wein! :|
- Bringt mir Epheu, bringt mir Rosen
zu dem Wein! |: Mag Fortuna sich erbosen, selbst will ich mein Glück mir losen in dem Wein, in dem Wein! :|
- Bringt mir Mägdlein, hold und mundlich
zu dem Wein! |: Rollt die Stunde glatt und rundlich, greif ich mir die Lust sekundlich in dem Wein, in dem Wein. :|
- Bringt mir auch, das darf nicht fehlen
bei dem Wein! |: echte treue, deutsche Seelen und Gesang aus hellen Kehlen zu dem Wein, zu dem Wein! :|
- Klang dir, Bacchus, Gott der Liebe,
in dem Wein! |: Sorgen fliehen fort wie Diebe, und wie Helden glühn die Triebe durch den Wein, durch den Wein! :|
- Klang dir, Bacchus, Gott der Wonne,
in dem Wein! |: Ha, schon schau ich Mond und Sonne, alle Sterne in der Tonne, in dem Wein, in dem Wein! :|
- Höchster Klang, wem sollst du klingen
in dem Wein? |: Süßestes von allen Dingen, dir, o Freiheit, will ich's bringen in dem Wein, in dem Wein! :|
|