Rudelsburg |
| Geschrieben von: Weise: F. G. Fesca, 1823; Worte: Franz Kugler, 1826 |  |
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- An der Saale hellem Strande
stehen Burgen stolz und kühn. Ihre Dächer sind gefallen, und der Wind streicht durch die Hallen, Wolken ziehen drüber hin.
- Zwar die Ritter sind verschwunden,
nimmer klingen Speer und Schild; doch dem Wandersmann erscheinen in den altbemoosten Steinen oft Gestalten zart und mild.
- Droben winken holde Augen,
freundlich lacht manch roter Mund. Wandrer schaut wohl in die Ferne, schaut in holder Augen Sterne, Herz ist heiter und gesund.
- Und der Wandrer zieht von dannen,
denn die Trennungsstunde ruft; und er singet Abschiedslieder, „Lebewohl“ tönt ihm hernieder, Tücher wehen in der Luft
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