Klipp — klapp |
| Geschrieben von: Weise: Joh. Schondorf, 1895; Worte: M. Barack |  |
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- Am Bach, beim grünen Tannenschlag,
wohl eine Mühle stehet, ohn Unterlaß sich Tag für Tag das Mühlrad dorten drehet: |: Stets klingt und singt es dort „klipp-klapp“, der Müller geht treppauf, treppab und schafft für sieben Knechte. :|
- Derweil im Hause, hübsch und fein,
ein guter Hausgeist waltet, des Meisters holdes Töchterlein gar sorglich drinnen schaltet. |: Sie scheuert Tisch und Bänke ab, ihr Holzpantoffel macht „klipp-klapp“ auf den gebohnten Dielen. :|
- Doch abends kommt sie stets herfür
wohl in den Blumengarten, im Buschwerk an der Gartenthür da thut sie mich erwarten. |: Und wenn ich sie im Arm dann hab, macht auch mein Herze stets „klipp-klapp“, o Müllersmaid, mein Schätzel! :|
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