Andre mögen andre preisen |
| Geschrieben von: Text: Ernst Gottlieb Gustav Diesel, 1898; Melodie: Heidelberg, du Jugendbronnen |  |
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- Andre mögen andre preisen
als der Musenstädte Zier, Alma mater Tubigensis, unser Lob erschalle dir. Zwischen Frucht und Rebgeländen schön wie eine Braut sie liegt, |: lieberauschend ihr zu Füßen kosend sich der Neckar schmiegt :|
- Dein Gebirg in blauer Weite
weckt die deutsche Wanderslust, Got zum Gruß! du schwäb'sche Albe, Sehnsucht der Studentenbrust. Auch der Schwarzwald ist nicht ferne, lockend mit dem dunklem Tann, |: Schwarzwaldmädchen-Augensterne ziehn Studentenherzen an :|
- Und die Burg auf stolzer Höhe
prangend in des Ruhmes Flor, die der starke Preußenadler sich zum Ahnensitz erkor, in der Näh' und in der Ferne liebreich wie ein Vaterhaus, |: Alma mater Tubigensis, übst du deinen Zauber aus :|
Ernst Gottlieb Gustav Diesel, 1898; Weise: Heidelberg, du Jugendbronnen
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