Drunten im Unterland

Drunten im Unterland

Geschrieben von: Gottlieb Weigle, 1835; Schwäbische Volksweise    PDF
  1. |: Drunten im Unterland, da ist's halt fein. :|
    |: Schlehen im Oberland, Trauben im Unterland,
    drunten im Unterland möcht' i wohl sein. :|

  2. |: Drunten im Neckartal, da ist's halt gut. :|
    |: Ist mer's da oben 'rum manchmal a no so dumm,
    han i doch alleweil drunten gut's Blut. :|

  3. |: Kalt ist's im Oberland, drunten ist's warm; :I|
    |: oben sind d'Leut so reich, d' Herzen sind gar net weich,
    b'sehn mi net freundlich an, werden net warm. :|

  4. |: Aber da unten 'rum, da sind d' Leut arm, :|
    |: aber so froh und frei und in der Liebe treu;
    drum sind im Unterland d' Herzen so warm. :|

Gottlieb Weigle, 1835; Schwäbische Volksweise