Das Bauamt |
| Sonntag, den 22. Januar 2006 um 19:25 Uhr |  |
|
Das Bauamt berät und unterstützt die Bünde beim Neu-, Aus- und Umbau sowie bei Reparaturen und Instandhaltung ihrer Häuser und Heime. Seit dem 1. Januar 1966 besteht ein Baufonds, in dem durch jährliche Umlage bei den Alten Herren und Aktiven Mittel gesammelt werden, die vorzugsweise zur Restfinanzierung von Heimen, aber auch als Zuschuß für dringend notwendige Reparaturen dienen sollen. Bis Ende 2005 wurden ca. 1,6 Mio. EUR angesammelt und satzungsgemäß weitgehend wieder verwendet. Darlehensanträge werden im Rahmen einer baufachlichen Wirtschaftlichkeitsberechnung geprüft, bevor der aus dem Vorsitzenden des Bauamtes und weiteren Vertretern des Hermann-Ehlers-Fonds bestehende Ausschuß über die Vergabe der Mittel entscheidet. Grundsätzlich werden die Gelder je nach Marktlage mit einer Annuität von max. zehn Prozent - davon ca. 2,5 bis 4 Prozent Zins und sechs Prozent Tilgung - ausgeliehen, wobei bei vorhandenem Grundbesitz eine dingliche Sicherung durch Eintragung einer Grundschuld erfolgt. Bei der Entscheidung über Anträge werden sparsamster Aufwand und größte Eigenleistung maßgebend berücksichtigt. Organisatorisch ist das Bauamt dem Hermann-Ehlers-Fonds e. V. (HEF) angegliedert. Eine weitere Aufgabe des Bauamtes besteht darin, die Heimvereine und Altherrenbünde in Grundstücks- und Heimfragen bautechnisch und wirtschaftlich zu beraten. Unkosten entstehen den einzelnen Bünden hieraus nicht. Im Bauamt hat für statistische Zwecke eine Sammlung von Heimplänen und Aufstellungen der Bewirtschaftungskosten angelegt, um aus diesen Erfahrungen eine gezielte Beratung ansetzen zu können. Während der vergangenen Jahre - insbesondere bei den Neu- und Wiedergründungen nach der Wiedervereinigung - konnten zahlreiche Bünde vom HEF und den Beratungen profitieren.
Leiter Bauamt: Dipl.-Ing. Architekt Rolf-Dieter Haas
|