Globale Ursachen der Wirtschaftskrise

Globale Ursachen der Wirtschaftskrise

Freitag, den 01. Januar 2010 um 14:37 Uhr   

MdB Erich Fritz (CDU) beim VDSt Braunschweig
Wirtschaftspolitiker referiert beim VDSt Braunschweig

Das Bundeshaus des VDSt Braunschweig wandelt sich in den letzten Semestern mehr und mehr zu einer Außenstelle des Bundestages. Nachdem bereits im letzten Semester mehrere renommierte Sicherheitspolitiker aus dem deutschen Parlament dort sprachen , fand sich auch im Wintersemester 2009/10 wieder ein fachkundiger Abgeordneter in der Schleinitzstraße 7 ein. Diesmal aus einem anderen Feld, denn, der Aktualität geschuldet, lautet das Semesterthema beim VDSt Braunschweig heuer „Die Wirtschaftskrise“.

Eingeladen nach Braunschweig war der CDU-Abgeordnete Erich Fritz. Fritz, an sich studierter Pädagoge, ist seit 1990 Mitglied des Bundestages und leitete über mehrere Wahlperioden den Unterausschuss Globalisierung/Regionalisierung im auswärtigen Ausschuss, kann also als ausgesprochener Globalisierungsexperte gelten. In seinem Vortrag arbeitete er zunächst die komplexen Ursachen der Finanzkrise heraus, stark verkürzt: Spekulation und riskante Investitionen aufgrund einer Politik des billigen Geldes. Das Durchschlagen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft sah Fritz vor allem in der so genannten Kreditklemme begründet, in der, aus einer Vertrauenskrise folgend, Banken weder untereinander noch an Firmen Geld verliehen und dadurch nötige Investitionen der Unternehmen hätten unterbleiben müssen. In seiner auch für Laien gut verständlichen Lagebeurteilung enthielt sich der CDU-Politiker jeder Parteipolitik.

Die zahlreichen Zuhörer waren vom lehr- und anekdotenreichen Vortrag des Abgeordneten sehr angetan und beteiligten sich aktiv an der folgenden Fragerunde.